Rezepte...

      Ich bin leider nicht gut mit den Mengenangaben, vielleicht deswegen, weil ich persönlich fast NIE genau nach Rezept koche und auch nicht backen kann.

      Früher zu Trekkie-Zeiten haben ich meinen eigenen Rezepten noch Star Trek-Namen gegeben, jetzt denke ich mir andere Sachen aus.

      Ragout: Was vom Gärtner übrig blieb (nach seinem unvorsichtigen Hantieren mit einem Hächsler...)

      Schneidet 600 g Rindfleisch, am besten Bugblatt oder was in der Art richtig schön klein. Ihr macht kein Gulasch, wo die Stücke noch groß sein sollen, ihr macht Ragout. Bratet es zusammen mit einer großen Zwiebel richtig schön von allen Seiten an. Wenn es zum Anbraten dann zuviel Saft abgegeben hat gießt es auf mit Wasser und evtl. etwasFond aus dem Glas oder gebt etwas von dieser käuflich erhältlichen Rinderbasis dazu. Noch genialer ist es natürlich wenn ihr so geistesgegenwärtig wart und habt vom Steakbraten oder so mal selber etwas Fleischsaft aus der Pfanne abgezweigt. Gebt 3 Lorbeerblätter hinein. Schneidet 6-8 Champignons und eine Stange Lauch und ein halbes Bund Petersiliehinein und lässt es vor sich hin garen, bis das Fleisch nach eurem Geschmack ist. Genau wie die Zwiebeln erkennt ihr den Lauch jetzt nicht mehr, aber er hat seinen Geschmack dagelassen. Nun kommen noch 2 große Löffel Creme Fraiche und 1 Becher Jogurt hinein. Rundet alles mit Salz, Pfeffer, Rosmarin und etwas Muskat ab.
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      Lasagne mit Identitätsstörung

      Also, hier garkeine Mengenangaben, da das sehr davon abhängt, wieviel Lasagne man macht. Bitte selber abschätzen!

      Normalerweise, wenn ich Bolognese-Soße mache, brate ich das Hackfleisch nicht an, aber in dem Fall wollte ich einen Kontrast schaffen und daher: gemischtes Hack mit 1 großer Zwiebel scharf anbraten. Gleichzeitig Blumenkohl und Karotten weichkochen. Das gebratene Hack dann in einen großen Topf tun und mit Gemüsesaft aufgießen. Kräftig würzen mit Basilikum, Kräutern der Provence, Salz und Pfeffer. Eine Tomate häuten und achteln und dazutun und das alles köcheln lassen, immer wieder Gemüsesaft dazutun, falls es anbrennt. Derweil mit Butter und Mehl in einem dritten Kochgerät eine Mehlschwitze herstellen und die mit etwas von dem Wasser in dem das Gemüse koch aufgießen. In das Gemüsewasser kommt nun auch noch etwasKohlrabi. Noch etwas kochen lassen. In den Topf mit der Mehlschwitze kommt nun Lauch. Das andere Gemüse aus dem Wasser holen und abkühlen lassen, das Wasser nicht abgießen. Nun die Bolognesesoße fertigmachen: Kräftig Knoblauch hineinschneiden. Etwas Tartar hineintun und rüüüüühren, rüüüüüühren, rüüüüüüüüüühren, damit sich der schön in der Soße auflöst. Das ganze schön bischen mit ner guten Portion Tomatenmark. Abschmecken mit Cayenne-Pfeffer bis es ne schön scharfe Note hat. Nun um die andere Soße kümmern: Das abgekühlte Gemüse kleinschneiden und hineintun. Dazu dann Creme Fraiche, ne gute Portion vom Gemüse-Kochwasser und Jogurt. Wenn zu flüssig evtl. noch andicken mit [/u]Soßenbinder[/u], es soll auf keinen Fall laufen. Würzen mit Pfeffer, Salz und ordentlich Muskat (böse Zungen behaupten daß ich in alles Muskat reinhaue was nicht weglaufen kann...)
      Aus den beiden Soßen und abwechselnd weißen und grünen Lasagneplatten eine Lasagne basteln. Als Käsedeckel eihnen sich kräftige aber nicht ZU kräftige Käse, ich habe eine Mischung aus Emmentaler und Geyerzer(Gruyére) genommen.
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      Maiscremesuppe Louisiana

      Achtung, der Mais quillt!! Rechnet lieber etwas weniger pro Person....


      Püriert eine große Dose Mais und ein Viertel Knollensellerie mit 2 Zehen Knoblauch. Gebt erst jetzt (weil sie sonst durch die Küche spritzen) Maiskörner hinein und für mutige noch ein wenig Chili. Püriert alles nochmal kräftig durch, so daß einige von den Maiskörner etwas angekratzt sind.
      Macht aus Mehl und Butter eine Mehlschwitze und gießt sie auf mit Buttelmilch. Gebt nun den Maisbrei hinein, zusammen mit glatter Petersilie und rührt alles gut um. Nun abschmecken mit Pfeffer, Tabasco und evtl. auch etwas Kurkuma.

      Die Suppe kann man warm oder kalt essen, kalt ist sie ein bischen süßer.

      Eine Variation ist die kreolische Version, dazu benutzt ihr statt nur Buttelmilch Buttermilch mit Kokosmilch und Orangensaft. Tut dann noch Kürbiskerne hinein und außerdem Krabben, Shrimps oder Krebse, irgendwas in der Art. In jeden Teller kommt dann ein Schlag Creme Fraiche.
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      Also, hier das Tortillarezept von vorgestern, von dem ich eigentlich vorhin auch noch gern was gehabt hätte, wenn sich nicht mein Mitbewohner recht gründlich über den ganzen Rest Hackfleischmischung hergemacht hätte...



      Bastel-it-youself-Tortilla-a-la-Stephi's für ca. 6 Leute
      (d.h. eigentlich waren wir entgegen der Planung doch zu viert, also es blieb noch einiges übrig, das mir heute auch gut geschmeckt hätte.... :( )

      Leider beherrsche ich die Kunst des Tortillamachens nicht, einmal weil die normalerweise mit Maismehl gemacht werden, was es hier selten gibt, und einmal weil ich dafür, daß ich ein guter Koch bin, erstaunlicherweise ein beschissener Bäcker bin. Daher besorge ich 2 Pakete Fertigtortillas, welche eben leider aus Weizenmehl sind.
      Los gehts: In einer großen Pfanne 800 g gemischtes Hack anbraten, mit ner ordentlichen Portion Rosmarin und etwas Thymian. 2 große Zwiebeln und viiiieeeel Knofel dazu. Das Anbraten wird beendet sein bevor das Hack ganz durch ist, weil zuviel Saft gezogen. Tut 2 Chilischoten auf fast atomares Niveau kleingeschnitten hinein. (d.h. bei den Dingern die mein Mitbewohner seit neustem züchtet reichte eine...) Füllt dann das ganze Hack in einen großen Topf um und lasst es schmoren, gebt evtl. ab und zu Wasser dazu. Prinzipiell schadet auch 1 halber Brühwürfel wenig, er sollte aber nicht rausschmecken. Derweil fangt ihr an euch um die Avocadocreme zu kümmern: Ihr püriert 4 Avocados mit 1 kleinem Becher Creme Fraiche und 1 guten Handvoll Kresse. Füllt das um in ein größeres Gefäß und gebt noch 1 Becher Jogurt dazu. Wenn ihr all das gut vermischt habt rührt noch den Saft von 1 mittleren Zitrone wenn sie noch sehr frisch ist, von einer halben, wenn sie älter ist und mehr Saft abgibt dazu. Schneidet dann 2 Bund Frühlingszwiebeln hinein und rührt wieder um. Würfelt dann je nach Gefühl Karotten, rote Zwiebeln und Paprika {wenn mir heute schon nurnoch die vegetarische Tortilla blieb hätte ich auch gern ein paar Karottenwürfel dringehabt, aber diese hat mein Mitbewohner weggeschmissen...} und schneidet ein paar Blätter Weißkraut in Streifen. Stellt das alles schonmal beiseite, es interessiert euch nicht mehr. Kümmert euch jetzt um den Rest vom Hack: Hinein kommen jetzt noch: 1 große Dose Kidney-Bohnen, 1 mittlere Dose Mais und 1 ganzer Bund Petersilie. Bindetalles mit 1 Tube Tomatenmark Würzt das ganze noch mit Cayenne-Pfeffer zur gewünschten Schärfe, aber Vorsicht!! Der Mais maskiert im ersten Augenblick die Schärfe, so daß ihr beim probieren einen Moment warten müsst bis es brennt.
      Stellt alles auf den Tisch und lasst die Leute nach eigenem Geschmack basteln.
      Wer etwas weniger vergesslich ist als ich denkt vielleicht auch daran etwas geriebenen Käse dazuzutun...
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